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A Love SupremeIn den Jahren 1962 und 63 nimmt Coltrane viele erfolgreiche Platten auf, die zum Teil seine fortschreitende Entwicklung (besonders auf den Live-Mitschnitten) dokumentieren, aber auch jene, die ihn eher traditioneller bzw. als einfühlsamen Begleiter zeigen. Coltranes Erfolge nahmen kontinuierlich zu, sein Quartett wurde, neben der Miles Davis Band (mit Herbie Hancock, Wayne Shorter, Ron Carter und Tony Williams) zur wichtigsten Jazzband der 60er Jahre und Trane selbst zum herausragenden Idol der neuen Generation von Jazz Musikern. Mit dem im Jahr 1964 veröffentlichtem Album „A Love Supreme“ stellte Coltrane ein weiteres unvergleichliches Meisterwerk vor. Dieses Album ist das, zu tiefst religiöse, Selbstbekenntnis eines Menschen, der mittlerweile seinen eigenen „kosmischen“ Glauben gefunden hatte, in ihm gefestigt war und sein Publikum daran teilhaben lassen wollte. John Coltrane war auf seinem Zenit angekommen. |
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Mitte der 60er Jahre hatte sich die Musikszene radikal verändert. Der Free Jazz des Texaners Ornette Coleman war das „New Thing“, politisch engagierte schwarze Künstler wie Archie Shepp erschienen auf der Bildfläche und trugen zu einer neuerlichen Aufbruchstimmung bei. Auch Coltrane hatte sich auf seinem Weg von seinen musikalischen Wurzeln lösen können und unterstrich dies deutlich mit dem im Juni 1965 aufgenommenen Album Ascension. Dieses Album markierte auch das Ende des John Coltrane Quartetts. John, mittlerweile zum zweiten Mal verheiratet, nahm seine neue Frau, die Pianistin Alice McLeod und den Tenorsaxophonisten Pharoah Sanders in sein Ensemble auf, sein langjähriger Weggefährte McCoy Tyner hatte zuvor das Quartett verlassen, da er sich mit der neuen Musik Coltranes nicht so recht anfreunden konnte. Im Frühjahr 1966 ging auch Elvin Jones. |
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Der Gesundheitszustand John Coltranes begann sich 1966 stetig zu verschlechtern und zwang Ihn, nach Beendigung einer umjubelten Japan-Tournee, zum Verzicht auf weitere Tourneen und Clubgastspiele. 1967 nahm John noch die Alben „Interstellar Space“ und „Expression“ auf, um sich anschließen ganz in sein Haus in Huntigton/Long Island zurückzuziehen. Sein früherer Lebenswandel wurde Ihm am 17. Juli 1967 zum Verhängnis. Coltrane starb an einem Leberleiden. |
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